Illingen ist nach der Kreisstadt Neunkirchen mit über 300 Arbeitsplätzen der zweitgrößte Arbeitgeber im Landkreis. Mehrere Industriegebiete, Handel, Gastronomie, Verwaltung, medizinische Versorgung und eine Vielfalt von Schulstandorten sorgen für ein breites Spektrum von Arbeitsplätzen. Insgesamt hat Illingen sechs Ortsteile und rund 19 000 Einwohner. Die Markt- und Erholungsgemeinde ist kulturelles und wirtschaftliches Zentrum im Illtal. Die Stadt wurde 2007 1275 Jahre alt. Als Großgemeinde ist Illingen allerdings wie alle saarländischen Einheitsgemeinde nur etwas mehr als 30 Jahre alt. Sie wurde in ihrer heutigen Struktur im Zuge der Gebiets- und Verwaltungsreform im Jahre 1974 aus den bisherigen Gemeinden Illingen, Uchtelfangen, Wustweiler, Hüttigweiler und Hirzweiler (damaliges Amt Illingen) und der Gemeinde Welschbach gebildet.
Einen Besuch lohnt in Illingen die katholische Pfarrkirche Sankt Stephan im Herzen der Stadt. Sie hat einen Zwiebelturm mit einer beachtlichen Höhe von 47 Metern. 893 erstmals urkundlich erwähnt, besteht die heutige Form des Gebäudes seit 1791. Außerdem gibt es in der Kirche barocke Beichtstühle, gotische Spitzbogenfenster an der Süd- und Ostwand, einen Taufstein aus dem 19. Jahrhundert und zeitgenössisch gestaltete Glasfenster von Gyorgy Lehoczky. Ihren Namen hat die Pfarrkirche ihrem Schutzpatron zu verdanken, dem ersten Glaubenszeugen, dem Heiligen Stephanus.
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